[i18n] Организация Объединённых Наций

Wie reagiert die UNO auf Menschenrechtsverletzungen gegen Zeugen Jehovas in Russland?

Verschiedene Institutionen der UNO sind wiederholt zu dem Schluss gekommen, dass Russland die Zeugen Jehovas allein wegen ihrer friedlichen Religionsausübung strafrechtlich verfolgt. Der Ausschuss für Menschenrechte und die Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen stellten in den Maßnahmen der Behörden Diskriminierung einer religiösen Minderheit, willkürliche Freiheitsentziehung sowie Verletzungen der Rechte auf Religionsfreiheit, Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit fest. Sie forderten Russland auf, die Strafverfolgung der Zeugen Jehovas einzustellen, die Gläubigen freizulassen, den Betroffenen Entschädigung zu zahlen und solche Verstöße künftig zu verhindern.

Diese Gremien sind keine internationalen Gerichte, daher werden ihre Entscheidungen nicht in derselben Weise vollstreckt wie Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Dennoch liefern sie eine maßgebliche völkerrechtliche Bewertung der Verfolgung der Zeugen Jehovas und zeigen auf, welche Maßnahmen der Staat ergreifen muss, um deren Rechte wiederherzustellen. Nachstehend finden Sie Veröffentlichungen zu den Schlussfolgerungen und Empfehlungen der UNO-Gremien.

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