NAME: Starikov Sergey Nikolayevich
Geburtsdatum: 6. Februar 1976
Aktueller Stand in der Strafsache: Verurteilte Person
Artikel des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation: 282.2 (1)
Derzeitige Einschränkungen: Bewährungsstrafe
Satz: Freiheitsstrafe für eine Dauer von 6 Jahren, mit Entzug des Rechts, sich an Aktivitäten im Zusammenhang mit Führung und Teilnahme an der Arbeit öffentlicher oder religiöser Organisationen für eine Dauer von 4 Jahren zu beteiligen, mit Einschränkung der Freiheit für einen Zeitraum von 2 Jahren; die Strafe in Form von Freiheitsstrafe gilt als bedingt mit einer Bewährungszeit von 4 Jahren

Biographie

Sergey Starikov wurde im Februar 1976 in Kachanovo, Region Poltawa, Ukraine, geboren. 1986 zog er zusammen mit seinen Eltern, seinem älteren Bruder und seiner jüngeren Schwester nach Naberezhnye Chelny, wo er noch immer lebt.

Als Kind mochte Sergey Judo, Radfahren und Briefmarkensammeln. Nach dem Schulabschluss wurde er in verschiedenen Berufen ausgebildet – als Drechser, Zimmermann und Elektriker. Eine Zeit lang arbeitete er als Dreher; später gründete er sein eigenes Dekorationsunternehmen.

Sergey war schon immer religiös und wollte die biblischen Lehren besser verstehen. Als er Zeugen Jehovas traf, fand er Antworten auf seine Fragen.

Im Februar 2006 heiratete Sergey Lyudmila. Einige Monate später wurden sie gemeinsam als Zeugen Jehovas getauft. Sie haben eine erwachsene Tochter.

Das Paar schwimmt gerne und verbringt Zeit im Sommerhaus. Im Sommer erledigt Sergey Arbeiten im Haus; Im Winter spielt er lieber Tischtennis und geht in die Sauna.

Fallbeispiel

Im Juni 2024 leitete die Ermittlungsbehörde in Kasan ein Strafverfahren nach dem Extremismusparagrafen gegen unbekannte Personen ein; später wurden zwei Gläubige zu Beschuldigten: Robert Ischberdin und Sergei Starikow. Bereits im Juni fanden Hausdurchsuchungen unter Beteiligung des Innenministeriums und des FSB statt, dabei wurden persönliche Gegenstände beschlagnahmt. Im April 2025 wurden beide vernommen und erhielten den Status der Angeklagten; ihnen wurde Haftverschonung unter Auflagen erteilt. Nach 3 Monaten gelangte das Verfahren vor Gericht. Im April 2026 wurde das Urteil verkündet: sechs Jahre auf Bewährung. Die Berufung bestätigte diese Strafe.
Zurück zum Anfang