Maßnahmen von Strafverfolgungsbeamten

Zwei 69-jährige Zeugen Jehovas in Altai festgenommen. Die Ermittlungsbehörde wirft ihnen Extremismus vor.

Altaisky-Territorium

Am 10. Juni 2026 stellte Richterin Jekaterina Lastowskaja vom Stadtgericht Slawgorod die Rentner Waleri Firsow aus Jarowoje und Wiktor Kowalenko aus Slawgorod unter Hausarrest. Zwei Tage zuvor waren beide festgenommen, verhört und anschließend in Polizeigewahrsam genommen worden.

Beiden Gläubigen wird das Organisieren einer extremistischen Organisation vorgeworfen.

Weniger als einen Monat zuvor wurden in dieser Region Sergei Barsukow und Alik Jelisejew zu 6 Jahren Haft verurteilt. In der Region Altai werden außer ihnen 12 Männer wegen ihres Glaubens an Jehova strafrechtlich verfolgt: fünf befinden sich im Straflager, drei wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt und zwei zu Zwangsarbeit. Der älteste von ihnen ist 77 Jahre alt.

Fall Firsow und Kowalenko in Slawgorod

Fallbeispiel
Im Juni 2026 nahmen Mitarbeiter der Ermittlungsbehörde in den Städten Jarowoje und Slawgorod im Altai-Gebiet die älteren Gläubigen Walerij Firsow und Wiktor Kowalenko fest, die der Religion der Zeugen Jehovas angehören. Sie wurden als Verdächtige der Beteiligung an extremistischen Aktivitäten vernommen und inhaftiert. Am nächsten Tag erhoben die Behörden Anklage gegen sie wegen Organisation der Tätigkeit einer extremistischen Vereinigung. Einige Monate zuvor hatten Hausdurchsuchungen bei den Gläubigen stattgefunden. Nach ihrer Festnahme wurden sie unter Hausarrest gestellt. Im selben Monat wurde der Fall an das Gericht übergeben.
Chronologie

Angeklagte in dem Fall

Zusammenfassung des Falles

Region:
Altaisky-Territorium
Siedlung:
Slawgorod
Aktenzeichen des Strafverfahrens:
12502010019000052
Eingeleitet:
18. August 2025
Aktueller Stand des Verfahrens:
Gerichtsverhandlung vor dem Gericht erster Instanz
Artikel des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation:
282.2 (1)
Aktenzeichen des Gerichts:
1-118/2026
Gericht erster Instanz:
Slavgorod City Court of the Altai Territory
Richter am Gericht erster Instanz:
Olga Filippova
Fallbeispiel
Zurück zum Anfang