Fall Latsko in Tscheljabinsk
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Bei einem Einsatz in den Wohnungen der Zeugen Jehovas in Tscheljabinsk führen Ermittlungsbeamte bei Maxim Latsko eine Hausdurchsuchung durch.
Unter Androhung von Waffen drängen sie ihn aus dem Zimmer und durchsuchen die Räumlichkeiten. Mit Maxims betagter Mutter verhalten sich die Beamten korrekt. Dem Gläubigen werden elektronische Geräte, Datenträger, religiöse Literatur, persönliche Aufzeichnungen und Ersparnisse beschlagnahmt. Eine Kopie des Gerichtsbeschlusses zur Hausdurchsuchung erhält er nicht.
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Maxim wird als Zeuge vernommen. Ihm werden Fragen zu seiner Zugehörigkeit zur Organisation der Zeugen Jehovas gestellt sowie dazu, ob er mit Jewgeni Buschew bekannt ist.
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Latsko wird in die FSB-Abteilung vorgeladen und als Zeuge im Fall Jelena Mironowa vernommen.
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Gegen Maxim Latsko wird ein Strafverfahren wegen Organisation der Aktivitäten einer extremistischen Organisation eingeleitet. Grundlage für die Strafverfolgung sind Treffen von Latsko mit Freunden, um die Bibel zu besprechen. Der leitende Ermittler D. W. Prozenko verhängt gegen Maxim eine Haftverschonung unter Auflagen.
