Fall Piltschikow in Tscheboksary

Fallbeispiel

Im November 2020 führten Ermittlungsbeamte in Tscheboksary eine Hausdurchsuchung bei Albert Piltschikow durch. Mehr als 5 Jahre später wurde gegen den Gläubigen ein Strafverfahren wegen Extremismus eingeleitet und er ins Untersuchungsgefängnis gebracht. Nach 8 Tagen wurde die vorbeugende Maßnahme in Hausarrest umgewandelt. Im Mai 2026 gelangte die Sache vor Gericht.

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    Der Richter des Bezirksgerichts Leninskiy in Tscheboksary, Aleksandr Stepanov, erteilt die Erlaubnis, das Haus von Albert Pilschtschikow zu durchsuchen.

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    Im Haus von Albert Pilshchikov in Tscheboksary wird derzeit gesucht.

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    Der leitende Ermittler und Kriminalist des FSB, Justizmajor D. V. Baranov, eröffnete ein Strafverfahren gegen Pilshchikov. Der Gläubige ist beauftragt, die Aktivitäten einer extremistischen Organisation zu organisieren, die an friedlichen Versammlungen zur Verehrung der Zeugen Jehovas teilnimmt.

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    Der Richter des Bezirksgerichts Moskovsky in Tsjeksakary, Sergey Kuryshev, entscheidet eine Einschränkungsmaßnahme gegen Pilschtschikow in Form von Haft. Die Untersuchung betrachtet das Treffen mit Freunden, um die Bibel zu lesen und über biblische Lehren zu diskutieren, als "kriminelle Aktivitäten".

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    Piloschikow besitzt keine Bibel, wird aber durch Briefe unterstützt, die von fürsorglichen Menschen stammen.

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    Der Oberste Gerichtshof der Tschuwasischen Republik entlässt Albert Pilschtschikow aus dem Untersuchungshaft und stellt ihn unter Hausarrest. Er ist verpflichtet, ein elektronisches Ortungsarmband zu tragen.

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    Der Fall wird dem Stadtgericht Nowotscheboksarsk der Republik Tschuwasch zur Prüfung in der Sache vorgelegt.

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    Beim ersten Termin beantragt der Staatsanwalt einen Ausschluss der Öffentlichkeit während der Beweispräsentation durch die Anklage, das Gericht gibt dem Antrag statt. Die Verteidigung stellt einen Ablehnungsantrag gegen Richterin Jekaterina Ogorjelzewa. Sie zieht sich für mehr als 30 Minuten zur Beratung zurück und lehnt den Antrag ab.

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    Mehrere Sitzungen sind der Untersuchung der Fallakten gewidmet. Das Gericht sieht sich stundenlange Videoaufnahmen religiöser Versammlungen mit Albert Piltschikow und seinen Mitgläubigen an. Der Inhalt dieser Aufnahmen besteht aus gemeinsamem Bibellesen, Singen und der Besprechung religiöser Texte über Nächstenliebe und Familienbeziehungen. Über 50 Menschen kommen zum Gerichtsgebäude, um den Gläubigen zu unterstützen.

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